Alles, was du brauchst ist Liebe – die Beatles: mächtige Gefährten

Liebe, Liebe, Liebe!
Liebe, Liebe, Liebe!
Liebe, Liebe, Liebe!

Es gibt nichts, was tu tun kannst, das nicht getan werden kann.
Nichts, was du singen kannst, das nicht gesungen werden kann.
Nichts, das du sagen kannst, Aber du kannst lernen, wie man das Spiel spielt.
Es ist leicht.

Nichts, was du machen kannst, das nicht gemacht werden kann.
Es gibt keinen, den du retten kannst, der nicht gerettet werden kann.
Nichts, was du tun kannst, Aber du kannst rechtzeitig lernen, wie du du selber sein kannst.
Es ist leicht.

Alles was du brauchst, ist Liebe.
Alles was du brauchst, ist Liebe.
Alles was du brauchst, ist Liebe, Liebe.
Liebe ist alles, was du brauchst.

(Liebe, Liebe, Liebe)
(Liebe, Liebe, Liebe)
(Liebe, Liebe, Liebe)

Alles was du brauchst, ist Liebe.
Alles was du brauchst, ist Liebe.
Alles was du brauchst, ist Liebe, Liebe.
Liebe ist alles, was du brauchst.

Es gibt nichts, was du wissen kannst, das noch nicht bekannt ist.
Nichts, was du sehen kannst, das es nicht zu sehen gibt.
Es gibt keinen Ort, an dem du sein kannst, wo du nicht hingehörst.
Es ist leicht.

Alles was du brauchst, ist Liebe.
Alles was du brauchst, ist Liebe.
Alles was du brauchst, ist Liebe, Liebe.
Liebe ist alles, was du brauchst.

Alles was du brauchst, ist Liebe (alle zusammen, jetzt!)
Alles, was du brauchst, ist Liebe. (alle!)
Alles, was du brauchst, ist Liebe, Liebe.
Liebe ist alles, was du brauchst.
(Liebe ist alles, was du brauchst.)
Liebe ist alles, was du brauchst.
(Liebe ist alles, was du brauchst.)
Liebe ist alles, was du brauchst.

…ein kurzer Ausschnitt aus dem Studio der Originalaufnahme….

Guten Morgen, guten Morgen – Eins, zwei, drei, vier – Es gibt nichts was zu tun wäre, um sein Leben zu schützen, sagt seine Frau. Es gibt nichts zu sagen, doch was für ein Tag und wie geht es deinem Jungen? Es gibt für dich nichts zu tun und es ist in Ordnung, dass ich nichts sage. Du gehst zur Arbeit, um dich nicht schlecht zu fühlen. Auf dem Weg nach Hause streifst du noch durch die Stadt. Jeder weiß, dass nichts geschieht. Alles ist geschlossen wie nach einem Ruin. Jeder, den du siehst ist fast eingeschlafen. So bist du ganz allein auf der Straße. Nach einer Weile beginnst du zu lächeln und dich gut zu fühlen, beschließt zur alten Schule zu gehen. Nichts hat sich dort verändert, es ist immer das Gleiche. Es gibt nicht zu sagen und es ist OK. Die Leute beeilen sich, es ist 5 Uhr…Überall in der Stadt wir es dunkel und die Stadt ist nun voller Leben…die Zeit für einen Tee und seine Frau zu treffen. Irgendjemand fragt dich nach der Zeit und ist froh, dass du da bist. Du schaust auf Röcke, beginnst zu flirten, kommst in Gang. Du gehst zu einer Show und hoffst, sie auch. Es gibt nichts zu sagen, doch es ist OK. Guten Morgen, guten Morgen….

– Übersetzung des Songs „Good Morning“ aus dem Album „Sgt. Pepper`s Lonley Hearts Club Band“  

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Als die Beatles im Dezember 1966 in den Abbey Road Studios von London das weltweit mit 32 Millionen meistverkaufte Album „Sgt. Pepper`s Lonley Hearts Club Band“ (BW 597) in 333 Stunden einspielten, nutzten sie ein vielfältiges, bisher nie dagewesenes Instrumentarium und revolutionäre Aufnahmetechniken. Sie schenkten der Welt ein Meisterwerk und setzten gleichzeitig Maßstäbe, die seither innerhalb der kommerziellen Musikindustrie nie mehr erreicht wurden.

– Irina Jacobson: „MUSIK – Soli Deo Gloria“, S. 164

Seit ich sie vor nunmehr 50 Jahren das erste Mal im Radio hörte, übt ihre Musik auf mein Leben konstant einen nicht in Worte zu fassenden Zauber aus. Unvermutet höre ich noch heute ein längst vergessenes Lied von ihnen in meinem Inneren. Jedes Mal findet sich darin zu meinem Erstaunen eine sinngebende Botschaft für eine Lebensfrage. Als Musikerin gilt ihnen heute mehr denn je meine unumwundene Bewunderung. Jedes ihrer Lieder trägt seinen eigenen, doch unverwechselbaren Stil. Ebenso treffend, voller Poesie und tiefer Weisheit sind die selbstgeschriebenen Texte. Damals genügten mir die Klänge voll und ganz, die ich vorerst nur bruchstückhaft die englische Sprache verstand. Wer waren sie und wie kam es zu ihrem Erfolg? Sollen wir es tatsächlich „Zufall“ nennen, dass sich vier großartige Musiker aus Liverpool zu einer Band zusammenfanden? Nach nunmehr über 60 Jahren haben viele Millionen Menschen jeden ihrer Titel aufs genaueste analysiert. Keine uns geläufige Wertung, die von der Annahme einer exponierten Rolle eines Einzelnen ausgegangen war, hielt vor dem Ergebnis stand. Niemand, der musikalisches Background besitzt, wird ehrlich sagen können, wer von den vier Musikern nicht stets Außergewöhnliches für einen jeden Song geleistet hätte. Jeder Einzelne von ihnen war vollkommener und selbstverständlicher Teil des einen Genius, dem alle unsterbliche Kunst inne wohnt.

Es gibt einen wundervollen, heute mehr als zuvor aktuellen Film, der eine Geschichte unserer Zeit an Hand von Beatles Songs aufbaut, den ich an dieser Stelle unbedingt empfehlen kann: „Across the Universe“

Ein glücklicher Wendepunkt für die Vier lag in ihrer Entscheidung, sich Zeit für eine Neubesinnung zu nehmen und im indischen Ashram des Gurus Maharishi Mahesh Yogi (1918-2008) seine Methode der transzendentalen Meditation zu erlernen. John Lennon sollte darüber später in einem Interview sagen: „Wären wir ihm früher begegnet, dann hätten wir weder Marihuana noch LSD nötig gehabt.“ Es ist wahr: Die Beatles haben wirklich alles ausprobiert, auch Drogen, um dieses Leben zu verstehen und zu verkraften. An dem nötigen Geld, alles zu tun und zu besitzen, mangelte es ihnen wahrlich nicht. Das, was sie über das Leben herausfanden, haben sie durch ihre Musik mit der gesamten Menschheit geteilt. Ihr Weg kann zum Gleichnis für unser aller Suche nach dem Sinn des Lebens werden. In Anlehnung an eines der bekanntesten überlieferten Jesusworte: „Wenn vier in meinem Namen (dies meint die Liebe!) zusammenkommen, bin ich mitten unter ihnen.“, können wir erkennen, dass es in ihrem Leben eine Kraft gab, die sie führte und auch behütete. John Lennons tragischer Abgang von der Bühne dieser Welt wird jedes Ego widersprechen und unzählige Fans zweifeln lassen. Um klar zu schauen, sollten wir vergeben, damit wir John eines Tages zustimmen können: „…Nichts kann meine Welt ändern.“ (Nothing’s gonna change my world ).

Ihr berühmtes Album „Abbey road“, entstanden nach der Indienreise, endet mit jener Aussage, die unsere Welt des Mangelglaubens einfach auf den Kopf stellt. Und was die Orchestermusik danach ausspricht, ist nie in Worte zu fassen. Man muss es gehört haben. Vier Freunde haben mit ihrer Musik ein Stück vom Himmel geöffnet. Farley: „When.. (im Album „Abbey road“) when you said, ‚The love you make is equal to the love you take’…wuh…was that true?“ McCartney: „Yes, Chris. I believe that…the more you give, the more you get.“ (Chris Farley im Interview mit Paul McCartney im Rahmen der US-Fernsehsendung „Saturday Night Live“ 1993)

– Irina Jacobson: „Das Drehbuch deines Lebens“, S. 297

Hier das Video zu „The End“ aus dem Beatles-Album Abbey Road

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