Der Kundaliniprozess – Frage und Antwort

Nur der Geist ist der Erleuchtung fähig. Der reine Geist ist schon erleuchtet, und der Körper als solcher ist zu grobstofflich. Der Geist hingegen kann seine Erleuchtung zum Körper bringen, indem er begreift, dass dieser nicht der Lernende ist und daher nicht zum Lernen taugt. Der Körper lässt sich jedoch leicht in Übereinstimmung bringen mit einem Geist, der gelernt hat, über ihn hinaus zum Licht zu blicken.

— EKIW: 2; V:6: 3-6

Innerhalb der „40 Tage und 40 Nächte mit Jesus“ wurde von der Erweckung der Kundalini gesprochen. Einige Fragen, die dadurch aufgeworfen wurden sollen hier Beantwortung finden. Das folgende Channeling-Video ist die vollständige 90-minütige Aufzeichnung eines Life-Streams vom 4.März 2018, wo einige Antworten in Bezug zur Kundalini von Ananda – die geistige Führung Tina Spaldings – im Videolauf ab 19:40 gegeben werden. Die unten eingefügte Übersetzung ins Deutsche von Esther Faust setzt genau an diesem Punkt ein. Viel Freude beim Zuhören.

 

Die Erweckung der Kundalini ist genau genommen die vollständige Aktivierung aller 7 Hauptchakren und der mit ihnen verbundenen 107 Nebenchakren in unserem Körper. In meinem Buch „Heilen mit der Seele“ habe ich über das energetische Netz unseres Körpers ausführlich geschrieben und ich möchte das entsprechende Kapitel zur näheren Erläuterung darum hier teilen.

Die Chakren des Menschen

Als Chakra bezeichnet man eine Energiepforte am menschlichen Körper, welche uns mit der  Energie des gesamten Universums verbindet. Am Körper des Menschen befinden sich sieben große solcher „Austauschzentralen“, die jede für sich – je nach Aufgabenbereich – in der Lage sind, unterschiedliche Energiearten zu empfangen und auch weiter zu geben. Wenn man so will, ist jedes Chakra in der Lage, aus der immer verfügbaren noch ungeformten kosmischen Energie das richtige Spektrum für seinen Funktionsbereich zu wählen. Bewährt hat sich eine Allegorie des weißen Lichtes, welches gebrochen die Spektralfarben Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau, Indigo und Violett ergibt.

Doch meiner Meinung nach ist dieses Bild nur ein Hilfsmittel, mit dem wir verstehen lernen können, wie unterschiedlich die Chakren arbeiten, denn Energie hat keine Farbe. Jedoch werden die Chakren gern in diesen sieben Farben gezeichnet. Die Möglichkeiten von purer Energie sind natürlich unendlich, jedoch nutzt unser Körper für sein Überleben auf der Erde vorrangig sieben Energiearten. Chakren sind also spezielle Filtersysteme für Lichtenergie und in der Lage, wie ein Magnet das richtige Spektrum für unser Überleben anzuziehen. Gerade über diese wirbelnden Energieräder (Chakra wird aus dem indischen Sanskrit mit Rad oder Kreis übersetzt) kann man die Wirkung der Homöopathie sehr gut beschreiben, denn hier setzt die Heilung mittels dieser Arzneien an. Ist ein Chakra blockiert, kann es nicht mehr genügend Energie aufnehmen und wir bekommen Beschwerden oder erkranken sogar. Je nach Umfang der
Blockade muss ein nicht mehr voll funktionsfähiges Chakra unsere Lebenskraft schwächen. Da die Homöopathie ebenso feinstofflich arbeitet wie unser Chakrensystem, ist eine gut gewählte Gabe solch einer Arznei auch in der Lage, Blockaden dieser Art zu beheben. Hellsichtige Menschen können daher konkret beschreiben, dass direkt nach Einnahme von homöopathischen Mitteln dunkle Partikel aus den Chakren herausgeschleudert werden. So ist über die damit befreite Möglichkeit der Energieaufnahme Heilung erklärbar.

Kommen wir nun zu den einzelnen Chakren:

Wir haben ein Wurzelchakra, welches uns mit Urvertrauen ausstattet, uns erdet und tatkräftig sein lässt. Gerade dieses Chakra – es wird mit der Farbe Rot in Verbindung gebracht – ist bei den meisten Menschen blockiert. So kommt es, dass wir um unsere Existenz Angst haben und fremdbestimmbar sind. Dabei gibt es für niemanden einen Grund, wirklich um sein Leben zu fürchten. Wir sind immer behütet, wenn wir unserem Weg folgen. Das Wurzelchakra liegt am Steißbeinbeginn.

Das zweite Chakra – Orange – ist das unserer Lebensfreude und Sexualität. Es wird als Sakralchakra bezeichnet und liegt unter dem Nabelbereich. Wenn wir die Menschen beobachten, können wir leicht erkennen, dass nicht viele von uns voller Lebensfreude sind, und daraus können wir auch auf die Sexualität schließen, die oft in extreme Formen ausartet.

Unser Nabelchakra liegt, wie der Name andeutet, im Nabelbereich und ist unsere Verbindung zum Solarplexus. Oft wird es mit der Farbe Gelb assoziiert. Hier können wir aus dem Bauch heraus Entscheidungen treffen und unserer Intuition folgen. Es ist eine besondere Weisheit, die wir hier leben dürfen. Hier ruht ein Frieden, der nicht von dieser Welt ist. Wollen wir eine friedliche Welt, müssen wir an diesem Punkt ansetzen.

Das Herzchakra ist ein sehr besonderes, denn es ist das einzige, welches wir willentlich beeinflussen können. Es liegt in der Mitte des Brustbeines und wird der Farbe Grün zugeordnet. Auch unser Planet trägt viel Grün und ist daher ein Planet der Liebe. Wir können uns wirklich immer für die Liebe entscheiden. Und es ist eine Gnade, dass wir dieses Chakra besitzen und somit die göttliche Liebe immer erfahren dürfen.

Direkt an der Kehle befindet sich ein weiteres Chakra, das Halschakra mit der zugeordneten Farbe Blau. Hier ruhen unser Selbstausdruck und die Fähigkeit zur Kommunikation. Wann immer wir Schwierigkeiten mit uns oder mit unseren Erklärungen haben, wird hier eine Blockade zu finden sein.

Das sogenannte „dritte Auge“, unser Stirnchakra, befindet sich, wie der Name sagt, auf unserer Stirn im Bereich zwischen den Augen. Hier können wir wirklich zu erkennen und die Welt mit anderen Augen zu sehen lernen. Die Welt ist vollkommen, so wie sie ist. Ist das dritte Auge geöffnet, beginnen wir auch die Chakren zu sehen.

Als Krönung unseres Menschseins wurde uns das Kronenchakra gegeben. Mit ihm können wir immer in Kontakt zu unserer Seele und dem Göttlichen sein und dürfen ohne Schwierigkeiten unseren Lebenspart erkennen.

Alle Chakren sind untereinander verbunden und beeinflussen sich demzufolge in ihrer Funktion. Dies bedeutet, dass mit der Klärung eines Chakras auch unsere weiteren Chakren besser arbeiten können. Daneben befinden sie sich natürlich auch auf unserer Rückenseite und in kleineren Ausläufern an vielen Stellen unseres Körpers. Energetisch befinden wir uns so immer in einem ständigen Austausch mit dem Universum. Daher kommt es, dass es positiv gestimmten Menschen in jeder Weise besser geht, weil das Universum dementsprechend antwortet. Heute sind die oberen Chakren beim Großteil der Menschheit nur teilweise geöffnet. So lassen sich vielleicht Kriege, Armut, Elend, Krankheiten und auch die Auswüchse der Marktwirtschaft erklären. Wir müssen Verantwortung für uns zu übernehmen lernen und dürfen sie nicht einfach an die Politiker, Unternehmer oder die Pharmaindustrie abgeben. Wären unsere Chakren so funktionstüchtig, wie sie ursprünglich für den Menschen angelegt sind, würden wir in einer friedlichen und freudvollen Welt in großer Liebe und Achtung zur Schöpfung und zu Mutter Erde leben.

— Irina Jacobson aus „Heilen mit der Seele – Homöopathie für eine friedliche Zukunft„, Die Chakren des Menschen

Zum Abschluss folgt noch ein englischsprachiges Video von Sadhguru über unsere 114 Chakren.

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