Die Autorin

Wie viele Menschen auch, bin ich Fragende und staunend glückvoll Findende, so dass ich lernen durfte dem Leben voller Dankbarkeit zu vertrauen.

Ab früher Jugend besaß ich die Leichtigkeit und Freude am Schreiben. Gleichzeitig gab es von der Wiege an eine tiefe Vertrautheit zur Musik. Rückblickend kann ich berichten, dass ich das Klavierspiel so erlernte, wie jedes Kind seine Muttersprache lernt. Erst mit 8 Jahren erhielt ich Klavierunterricht. Seit meinen ersten Schritten durfte ich am häuslichen Klavier spielen, wo ich all die wundervollen Stücke, die mir meine Mutter vorspielte, versuchte nachzuspielen. Ich ging nicht in den Kindergarten, sondern wurde von meiner Großmutter versorgt. Es gab viel Zeit zum ausprobieren und keinerlei Belehrung, geschweige denn Kritik. So lernte ich mich auf dem Klavier auszudrücken und versetzte später mein Umfeld über diese Fähigkeit in Erstaunen.

All das war einfach selbstverständlich für mich, so dass ich nicht einmal auf die Idee kam Musikerin zu werden. Warum ich es dennoch wurde, kann man in meinen beiden Büchern Klavierspielen mit der Seele und Musik – Soli Deo Gloria nachlesen. Dennoch verstehe ich mich nicht als Musikerin und ich kann mich darum, wenn ich über mich schreibe, nicht in einem der Welt üblichen Sinn zu erkennen geben.

Währen dieses Lebens begegnete mir auch das große Thema Heilung. Nach intensivsten Selbststudium absolvierte ich eine Ausbildung in prozessorientierter Homöopathie und veröffentlichte als Resumé das Buch Heilen mit der Seele

Die Frage wer ich bin, ist im Grunde genommen nicht zu beantworten. Ich befinde mich auf jenem vorgegebenen Weg wieder zu werden, wie ich im Ursprung gemeint war. Im „Ein Kurs in Wundern“ steht ein Satz, der es wohl am treffendsten ausdrückt:

Lehre nur Liebe, weil du Liebe bist.

EKIW: VI, 1-13,2

Das suche ich täglich in Demut zu leben. Heute bin ich mir sicher, dass nur die Liebe, nur Gott allein, heilt. In einer Welt, die voller Vorwürfe auf die Schuld anderer schaut, und viel zu oft einem programmierten Verstand gehorcht, bleibt dies unsere tägliche Herausforderung. Wenn wir das Chaos um uns herum als Ruf nach Liebe zu deuten gelernt haben, weil wir in dieser Welt nur die Möglichkeit besitzen entweder Liebe zu schenken oder nach ihr zu rufen, offenbart sich klar, worin unsere tägliche Aufgabe besteht. Alle meine Bücher zielen darauf ab, uns dieser, unserer Macht bewusst zu werden und uns darum auch verantwortlich zu fühlen.

Die Quantenphysik sagt es eindeutig und gleichwohl unfassbar für den urteilenden Verstand: Jeder Einzelne von uns ist der Programmierer seiner Welt. Wir persönlich sind Autor, Regisseur, Schauspieler, Kameramann, Kinobesitzer, Zuschauer und Kritiker unseres Lebensfilms. Jedes selbstgerechte Ego wird darauf empört und überheblich reagieren. Es ist nicht leicht, sich als Autor dieser Welt zu bekennen. Und auch mir schien es lange unfassbar, diese Welt nicht von Gott erschaffen zu wissen. Unsere Welt ist auf der absurden Illusion gegründet, von der Liebe getrennt zu sein. Gäbe es die göttliche Gnade nicht, wären wir hier tatsächlich unwiderruflich verloren. Unser Geist, mit höchster Schöpfermacht beschenkt, ist seinem Trennungswunsch von Gott erlegen und klar gesehen dadurch verrückt geworden! Auf einen verletzbaren Körper reduziert, glauben wir uns schützen zu müssen. Doch bleiben alle Körper immer nur das, was sie sind: Die Illusion, von allem und jedem, von der Schöpfung, der Liebe getrennt zu sein. Wir sind und bleiben ein einziger liebender Geist. Alles andere, unsere 3-dimensionale „moderne“ Welt, ist leider die Wahnvorstellung eines heilungsbedürftigen Geistes.

Im Zurückfinden, unseren Trennungsglauben zu heilen, findet sich die wahre und einzige Funktion innerhalb dieser unsteten Welt, in welcher nichts sicher ist als unser vorgegebenes körperliches Ende. Inwieweit es uns gelingt aus diesem Alptraum zu erwachen, wird von der Höhe des Bewusstseins getragen, einem Bewusstsein, welches sich in Übereinstimmung mit den Gesetzen des Lebens und nicht der Welt sieht. Daher zeigt das Bewusstsein stets den Grad eines jeden Aspektes unserer Welt im Verhältnis zur Liebe auf. So wir nach dem Ebenbild Gottes erschaffen wurden und Gott nur Liebe ist, bürgt die Höhe unseres Bewusstseins für dieses Selbstverständnis. Das Bewusstsein Gottes geht gegen Unendlich, so auch seine und am Anfang und auf ewig unsere Essenz. Außerhalb der Liebe existiert nichts. Daher gibt es auch nichts, was kein Bewusstsein besitzt.