Die Pianistin Yuja Wang – ein Geschenk Gottes

Musik ist der Vermittler zwischen dem spirituellen und dem sinnlichen Leben. Obwohl der Geist nicht das beherrscht, was er durch Musik schafft, ist er doch in dieser Schöpfung gesegnet, die wie jede Kunstschöpfung mächtiger ist als der Künstler.

— Ludwig van Beethoven

Der Titel dieses Beitrages wurde von dem folgenden Video über die nun 33 Jahre junge Ausnahmepianistin Yuja Wang (BW 5.000, am 09.10. 2020) inspiriert. Sie sollte meinen bisherigen BW-Messungen nach die „höchstbewusste“ all unserer MusikerInnen sein.

Beethoven Klavierkonzert op. 15 Nr. 1 C- Dur, 3. Satz (BW 937)

Perfektion ist etwas seltenes und zufälliges, deshalb darf man ihr keine Bedeutung zumessen. Die wahre Natur der Dinge zeigt sich nur durch den Zerfall.

Italo Calvino: „Wenn ein Reisender in einer Winternacht“

Diese Worte begegneten mir in der Dokumentation „Unterwegs mit der Starpianistin Yuja Wang“ über die junge Ausnahmepianistin, die diese, fasziniert von ihrer Weisheit, eigens innerhalb des Films zitierte. Mit Sicherheit wurde die Künstlerin, die in all den zahlreichen auf YouTube dokumentierten Konzerten mit den besten Orchestern und größten Dirigenten in unfassbarer Weise in ihrem Spiel eine Ebene erreicht, die weit über jede Perfektion hinausreicht, oftmals auf diese, ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten hin angesprochen. Sie selbst sagt über sich, dass die Musik, die sie zu Gehör bringt, ihr in Fleisch und Blut übergegangen sei und sie sich beim spielen so fühle, als sei sie der Komponist. Sieht man sie am Flügel musizieren, sind da vor allem ein tiefes Mitfühlen, Freude und Authentizität, gepaart mit der Leichtigkeit effizienter, natürlicher Beweglichkeit. Ihr Spiel eint Vollkommenheit mit klarem Verständnis und unbedingter Liebe zur Musik. Als Musikerin ist sie mit jeder Faser ihrer Selbst Eins mit der Musik.

Johannes Brahms: Violinsonate G-Dur, op. 78 (BW 900)

Rachmaninow, Klavierkonzert Nr. 3, d- moll (BW 998)

César Franck: Sonate für Cello und Klavier A- Dur (BW 900)

D. Scarlatti: Sonate K:380, E- Dur (BW 920)

Rachmaninow: Prelude op. 32, Nr. 10, h-moll (BW 1070)

In manchen Ländern wird unser „H“ als „B“ bezeichnet, in Analogie der Töne ab dem Ton „A“ zu unserem Alphabet: A-B-C-D-E-F-G

Die in diesem Beitrag nach der Tonartfolge C-G-d-A-E-h ausgewählten Werke nehmen in sofern Bezug auf den vorab eingestellten Musik-Beitrag: „Vom Mythos heilender Solfeggiofrequenzen”, als dass sie in ihrer emotionalen Botschaft tatsächlich als „heilende“ Klänge für jedes unserer Chakren wirken können.

Veröffentlicht in: Musik

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