Ein Kurs in Wundern – das Lehrbuch für liebevolles Denken

Jeder liebevolle Gedanke ist wahr. Alles andere ist ein Ruf nach Heilung und nach Hilfe, ungeachtet der Form, die es annimmt.

— EKIW: 12; I:3:3,4

Innerhalb dieses Blogs wurde schon viel über den direkten Zusammenhang zwischen unseren unbewussten Gedanken und unserer lieblosen Welt gesprochen. Die Beiträge „Die Macht deiner Gedanken„, „Mein Bewusstsein – dein Bewusstsein?„, „Geistige Hygiene und Bewusstsein“ sowie „Das Einzige, was du dir eingestehen solltest, wenn du glücklich sein willst“ wurden verfasst, um dies deutlich zu machen. Wer die Channelings der „40 Tage – 40 Nächte mit Jesus“ aufmerksam verfolgt, wird in ihnen immer wieder den Rat gehört haben, den „Ein Kurs in Wundern“ zu studieren, dies weil es unmöglich ist, ohne einen liebevollen Lehrer seine ständigen, wie automatisch ablaufenden Gedanken zum Schweigen zu bringen.

Der „Kurs“ dient einzig dazu, dich mit deiner inneren liebevollen Stimme, die man auch als innere Führung bezeichnet, in Verbindung zu bringen. Doch um sie hören zu können – wobei das Wort „hören“ nicht ganz wörtlich gemeint ist, da Gedanken eine andere Qualität haben, – man sollte eher von wahrnehmen sprechen – ist es wichtig, dass du die laute Stimme deines Ego, dem all deine wirren Gedanken gehören, als solche durchschaust und auch verstehst, sie zum Schweigen zu bringen. Bereits in der Bibel werden wir darauf hingewiesen, genau hinzuhören.

Denn es ist nichts verborgen, das es nicht offenbar werde, und ist nichts Heimliches, das nicht hervorkomme. Wer Ohren hat, zu hören, der höre!

— Markus 4: 22,23

In unserer dualistischen Welt sind uns entsprechend ihrer Gesetze immer zwei Möglichkeiten gegeben: Entweder auf die laute und angriffsbereite Stimme des Ego oder auf unsere innere liebevolle, durch Gott inspirierte Stimme zu hören. Das Ego spricht immer zuerst! Die durch Gott inspirierte Stimme ist unser heiliger Geist. Dieser Geist ist ein ausschließlich liebevolles Denksystem und steht damit dem Denksystem des Ego unvereinbar gegenüber. Wenn wir uns selbst Glück, Frieden und Liebe für unser Leben wünschen, ist es ab dem Verständnis der Macht eines jeden unserer Gedanken notwendig, endlich Verantwortung für das eigene Denken zu übernehmen. Denn in unser Denken kann und wird niemand eingreifen, weil es auf unserem „freien Willen“ beruht. Das Warten und Vertrösten auf einen fernen „Erlöser“ ist daher keine Idee des heiligen Geistes. Natürlich versucht die Welt des Ego uns in jeder denkbaren Form zu manipulieren. Das Schulsystem, unser Gesundheitssystem, alle Medien, das Geldsystem, die Werbung, sind aus dieser Sicht schwarzmagische Versuche, die Menschheit innerhalb eines aufgewühlten Schlachtfeldes zu halten. So wie Licht und Liebe zusammengehören, bilden Hass, Angst und Dunkelheit eine untrennbare Einheit.

Ein Kurs in Wundern“ umfasst ein Textbuch mit 31 Kapiteln, ein Übungsbuch mit 365 Lektionen und das Handbuch für Lehrer. Es wurde 1976 das erste Mal in englischer Sprache, nach über 7 Jahre dauernder Schreibarbeit verlegt und inzwischen in viele Sprachen übersetzt. Dr. Helen Schucman (BW 900), Professorin für klinische Psychologie, war das zu dieser Zeit höchst-bewusste Schreibmedium dieser Erde. Sie war prädestiniert dem umfangreichen und für jedes irdische Denken ohne Frage inhaltlich schwer zu erfassenden inneren Diktat der Stimme Jesus` klar zu folgen. Sie schrieb in Kurzschrift und ihr Kollege Dr. William Thetford tippte es danach ab. Diese beispielgebende Zusammenarbeit bildet eine wesentliche und wichtige Grundlage einer durch Jesus bereits während seiner irdischen Inkarnation gelehrten Funktionsweise unseres geeinten Geistes.

Weiter sage ich euch: wo zwei unter euch eins werden, warum es ist, daß sie bitten wollen, das soll ihnen widerfahren von meinem Vater im Himmel. Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.

— Matthaeus 18: 19,20

Um einen gespaltenen Geist, wie wir ihn innerhalb unserer materiellen Welt vorfinden, konstruktiv nutzen zu können, ist es unabdingbar seine Funktionsweise zu verstehen. Immer können wir auf Grund unseres freien Willens entscheiden, ob wir entweder der durch Angst gelenkten „Stimme“ des Ego, oder jener durch unseren heiligen Geist, von der Liebe inspirierten folgen. Darüber hinaus haben unsere Gefühle eine „Barometerfunktion“. Fühlen wir uns schlecht, sollten wir uns nicht wie gewohnt versuchen abzulenken, da wir in diesem Fall weiterhin dem „Rat“ unseres Ego folgen. Stattdessen gilt es inne zu halten, um sich mit dem heiligen Geist zu verbinden, der nur wahre Gedanken kennt. Und weil diese Gedanken unsere ureigenen Gedanken sind, die wir in unserem üblichen Alltag „vergessen“ hatten, werden wir uns uns in Frieden fühlen. Das klingt sehr einfach. In der Praxis kann es ohne ein Studium des „Ein Kurs in Wundern“ und dem Üben seiner 365 Lektionen sehr schwierig werden, den Kontakt zu unserer inneren Führung zu halten. Wir haben unzählige eingeübte Glaubensmuster, die uns behindern und denen wir unbemerkt Folge leisten, so dass eine gezielte Decodierung unseres programmierten Geistes das Beste ist, womit wir unsere Zeit, die viele von uns momentan keinesfalls „zufällig“ in ungewohntem Ausmaß zur Verfügung haben, nutzen sollten.

Der „Kurs“ diskreditiert keinesfalls all die anderen spirituellen Wege, jedoch ist er der Schnellste. Und da wir uns mitten in einem unaufhaltsamen Prozess des globalen Wandels befinden, ist es an uns, mitzuwachsen. Wir haben wahrlich keine Zeit mehr! Unser Bewusstsein wird mit Licht „bombardiert“, wie Jesus im Abendchanneling des 6. Tages erklärte und jene, die weiterhin ausschließlich auf ihr Ego ausgerichtet bisher einigermaßen zurecht kamen, sind in sehr ernsten Schwierigkeiten. Dies kann ich täglich während meiner Bewustseinsmessungen feststellen. Und ich beneide all jene, die durch diese hohen, ungewohnten Energien einen enormen Bewusstseinsabfall erfahren in keiner Weise. Jene sich „mächtig“ glaubenden Kreise dieser Welt sind nach den Werten, die sich seit zwei Wochen zeigen, handlungsunfähig! Dies, weil sie sich unerwartet in einem Wahrnehmungsbereich voller Angst, Schuld und Scham befinden, wenn wir uns an die Forschungsergebnisse von Dr. David Hawkis, über die Bewusstseinsebenen halten. Die täglich aktualisierten Werte der weltweiten Regierungen in der entsprechenden Tabelle des Beitrags „Ich bin ein Berliner“ zeigen es überdeutlich! Jesus spricht in diesem Zusammenhang klar von einem „Aufstiegswahnsinn“. Es bedeutet, dass wir uns momentan und in naher Zukunft sehr vielen Meldungen und chaotischen Versuchen gegenüber sehen, die darauf abzielen, den Aufstieg, der von Seiten der Erde nicht mehr aufzuhalten ist, innerhalb der Menschheit zu verhindern. Die „40 Tage und Nächte mit Jesus“ sind keinesfalls als ein mögliches Angebot zu betrachten. Sie sind in Wahrheit die einzige Alternative, um auf der Erde bleiben zu können!

Wenn Jesus immer wieder davon spricht, dass wir uns an unsere liebevollen Gedanken halten, den „Ein Kurs in Wundern“ studieren und unsere Vergebungspraxis üben sollen, ist dies ein überaus liebevolles und gleichzeitig mitfühlendes Angebot. Der „Kurs“ wurde nämlich speziell für diese Zeit geschrieben, da für Wesenheiten der höheren Dimensionen Zeit keine Rolle spielt, sie in ihr reisen können und so auch bereits unsere Zukunft sehen können. Ab der 9. Dimension gehört diese Fähigkeit für jedes Wesen zu „Normalität“ (siehe: „13 Dimensionen“). Wir können den Aufstieg also nicht mehr aufhalten, jedoch können wir die ungewisse Übergangszeit und all unsere Ängste um ein Vielfaches verkürzen helfen, wenn so viele von uns wie möglich den dringlichen Angeboten Jesu folgen. Sicherlich wird es für nicht Wenigen bedeuten, ihr Leben drastisch  zu ändern, doch wenn es dazu führt, endlich Frieden und Glück zu finden, sollte es keinen Augenblick des Zögerns geben.

Du bist des Aufschubs und ungeheurer Verzögerungen fähig, doch kannst du nicht völlig von deinem SCHÖPFER scheiden, DER deiner Fähigkeit, fehlzuerschaffen, die Grenzen setzte. Ein gefangener Wille verursacht eine Situation, die im Extremfall überhaupt nicht mehr aushaltbar wird. Die Leidensfähigkeit mag groß sein, sie ist aber nicht grenzenlos .Schließlich beginnt ein jeder zu begreifen – wie undeutlich auch immer -, dass es einen besseren Weg geben muss. Sowie diese Einsicht mehr Boden gewinnt, wird sie zu einem Wendepunkt. (Hervorhebung: I. Jacobson)

— EKIW:2;III:3:3-7

Im obigen Zitat wurde „Ein gefangener Wille“ besonders hervorgehoben, da die Tatsache, dass ein durch das Ego manipulierter und programmierter Wille kein freier Wille ist. Man mag glauben aus freiem Wille zu handeln, jedoch ist der gesamte Handlungsbereich innerhalb eines Bewusstseins bis BW 499 vollkommen fremdgesteuert. Bis Mitte August 2020 befand sich das Gesamtbewusstsein der Menschheit innerhalb dieser Grenze (siehe: Tabelle „Ich bin ein Berliner„). Seit der großen Friedensdemonstration in Berlin am 29. August 2020 kennt das menschliche Bewusstsein kein Halten mehr! Heute, also etwa 14 Tage nach diesem großen Friedensbekenntnis, haben wir BW 950 erreicht! Es ist wahrlich eine aufregende Zeit.

Gib dich nicht mit zukünftigem Glück zufrieden. Es hat keine Bedeutung und ist nicht deine gerechte Belohnung. Denn du hast Grund zur Freiheit jetzt.

— EKIW:26;VIII:9:1-3

Was tun wir, wenn wir unseren Geist von den Gedanken des Ego befreien? Das Ego hat die Welt der Trennung, unsere Welt „gemacht“. Unsere Welt wurde nicht von Gott erschaffen, auch wenn wir es gern so hätten. Der „Kurs“ hilft uns nicht nur dabei, uns von unseren verdunkelnden Gedanken zu lösen, damit mehr Licht in unseren Geist eintreten kann, sondern arbeitet vor allem mit unserer äußeren Welt über die Vergebungspraxis. Denn diese Welt ist eine Welt der Projektion und alles, was wir in ihr an Negativität wahrnehmen und erleben ist Teil unseres ungeliebten, nach Außen projizierten Inneren. Wir sehen stets nur uns selbst. Die Vergebung mit dem heiligen Geist geübt, unterscheidet sich grundlegend von der Vergebung, die das Ego meint, weil es niemals vergeben kann und will. Die Vergebung mit dem heiligen Geist verhilft uns dazu, seine wahrheitsgemäße Sicht annehmen zu können, die uns zeigt, dass tatsächlich niemals etwas geschehen ist, da wir uns nur in der Illusion der Trennung von Gott befinden. Somit „löschen“ wir ein angeblich gegen uns gerichtetes Vergehen aus dem kollektiven Egogeist. All das innerhalb unserer Welt, was uns den sprichwörtlichen „Schlaf“ raubt, ist an uns persönlich und unsere Vergebungsarbeit durch den heiligen Geist adressiert. Manches, was uns immer wieder quält, braucht allerdings auch seine Zeit.

Da trat Petrus zu ihm und sprach: HERR, wie oft muß ich denn meinem Bruder, der an mir sündigt, vergeben? Ist’s genug siebenmal? Jesus sprach zu ihm: Ich sage dir: Nicht siebenmal, sondern siebzigmal siebenmal.

— Matthaeus: 18: 21,22

Indem wir darauf bestehen im Recht zu sein und allen anderen die Schuld zuweisen, beharren wir in unserem Inneren auf einen sich niemals ändernden Zustand, der uns deshalb im Außen folgerichtig, zwar in der Form verschieden, doch inhaltlich immer das Gleiche erleben lassen wird. Sind wir bereit, unsere innere Einstellung zu ändern, muss sich unser Leben demnach inhaltlich ändern. Hätten wir es nicht getan, würde unser Leben in den gleichen Bahnen verlaufen, wie es seither verlaufen ist. Wir haben Zeit eingespart, sind quasi in einem neuen Leben angekommen, welches gut 1000 Jahre von unserem alten Leben entfernt liegen mag. Wir haben unseren Geist und gleichzeitig unsere wahrgenommene Welt geheilt.

Heilen ist nicht Erschaffen, es ist Wiedergutmachen. Der HEILIGE GEIST fördert die Heilung, indem ER über sie hinaus auf das schaut, was die Kinder GOTTES waren, bevor Heilung notwendig wurde, und was sie sein werden, wenn sie geheilt sind.

— EKIW:5;I:2:,2

Und da an dieser Stelle möglicher Weise die Frage nach Gott und der „wirklichen“ Welt gestellt wird, wenn die unsere doch nur eine Illusion ist, möchte ich das folgende Video mit Sironjas empfehlen.

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