Frieden schaffen

Die Menschheit ist nach einem langen Winter dabei, aufzuwachen. Dies in umfassender Weise. In den nicht staatlich kontrollierten Medien werden Ideen geteilt, die heute noch beinahe ausnahmslos Schreckensmeldungen sind, doch nur dadurch sind wir in der Lage zu entscheiden, ob wir Teil dieser offengelegten Mechanismen bleiben wollen. Es wird und muss seine Zeit dauern, bis sich die Wogen glätten und die Menschen eigenverantwortlich beginnen, ihre dem Leben zugewandten positiven Ideen ungefragt zu verwirklichen, weil sie auf diesem Weg erkennen, dass sie dazu keinen einzigen Politiker brauchen. All das wird möglich, weil wir innerhalb einer freien Gesellschaft leben. Es gibt Menschen der Tat und solche, die für das spirituelle Wohl einer Gesellschaft wirken. Im Buddhismus gibt man darum den Mönchen gern, weil man innerhalb seiner Tradition seit je den Wert spiritueller Arbeit hoch schätzt. Jede Leserin, jeder Leser dieses Blogs wird selbst entscheiden, welcher Weg am besten zu ihrem/ seinem Leben passt. Es kann gut sein, dass man beiden Teilen dient. Doch wer wirklich unserer Welt zum Frieden verhelfen will, sollte wissen, dass seine ganz persönliche Vergebung, (wie sie von „Ein Kurs in Wundern“ gelehrt wird) nicht nur für ihn, sondern all jene, denen er vergibt und in hohem Maß darüber hinaus, der gesamten Menschheit und sogar dem Universum der Dunkelheit das höchste Maß darstellt, was einem Menschen auf Erden möglich ist, zu geben. Das darum, weil jede Vergebung die Idee des Friedens teilt, und allein darum werden wir uns auf Dauer selbst nur durch unsere Ver-GEBUNG in Frieden fühlen können.

— Irina Jacobson: „Das Drehbuch deines Lebens“, S. 268/69

Im Frühling

Wenn der Frühling läßt empor
Hoch den Himmel steigen,
Summt es in uns wie ein Chor
Nach des Winters Schweigen:
Friede, Friede sei auf Erden!
Menschen wollen Menschen werden.
O, du dunkler Chor, der summt!
In uns ist ein Ahnen:
Sie, die glaubten, wir verstummt,
Melden sich und mahnen:
Menschen sollen Menschen werden!
Friede, Friede sei auf Erden.
Und es ist ein solcher Schrei,
Daß die Berge beben,
Eine Flammenwüstenei,
Meere sich erheben,
Wenn nicht Friede wird auf Erden,
Was soll aus uns allen werden?
Ihr, gezeichnet von dem Leid
Derer, die gefallen,
Und ihr, die ihr jung noch seid,
Laßt den Ruf erschallen:
Friede, Friede, sei auf Erden!
Menschen laßt uns Menschen werden!

— Johannes R. Becher

Vertonung durch den großen Liedkomponisten Hanns Eisler, 1960, gesungen von Ernst Busch:

 

In wenigen Wochen wird ein weiteres Buch von mir erscheinen. „Das Drehbuch deines Lebens“. Der Text dieses Beitrages wurde mit kleinen, diesem Blog angepassten Änderungen, dem Kapitel „Der andere Weg und dieser Augenblick“ entnommen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.