Johann Sebastian Bach – neu gehört

Soli Deo Gloria – Allein Gott zu Ehren.

— Johann Sebastian Bach (1685-1750)

Die h-moll-Messe von Johann Sebastian Bach gilt als das letztes Vokalwerk des Meisters und einzige Komposition, dessen Aufbau die vollständige heilige Zeremonie des Gottesdienstes in lateinischer Sprache umfasst, ähnlich wie Rachmaninow in seiner „ganznächtlichen Vigil“ op. 37 den orthodoxen Gottesdienst beispielhaft in klingende Form brachte. Das Manuskript selbst gehört zum Weltdokumentenerbe der Menschheit. Das Bewusstsein der hier geteilten Einspielung von Dezember 2020 übertrifft alle bisher gemessenen Werte innerhalb der Welt der Musik.


BW 104.000

Im Beitrag „Polyphonie – die Musik der 5. Dimension“ wurde die Polyphonie, die „Vielstimmigkeit“ in der Musik in Analogie zur 5. Dimension des Bewusstseins betrachtet. Die Kernaussage dieses Beitrages kann nicht oft genug in der die Musik revolutionierenden Weise wiederholt und zitiert werden:

In klingender Weise steht die Polyphonie als Parabel für unser aller Leben: Sie kennt keine führende, wichtigste Stimme, sondern nur ein freudiges, achtsames und gleichwertiges Miteinander. Ihr Bewusstsein reicht über unsere 3-D-Welt weit hinaus (BW 4400) und weist uns den Weg in die Ebene der 5. Dimension.

Während der Hauptarbeit an der  h-moll-Messe – um 1730 – entstanden weitere große zyklische Werke, so das Weihnachtsoratorium und auch die berühmten „Goldbergvariationen“, die ursprünglich für das Cembalo komponiert wurden. (Die h-moll-Messe selbst wurde vom Meister erst 1748-49 fertiggestellt.) Eine Einspielung der Goldbergvariationen mit dem begnadeten „Klangmeister“ des Cembalo, Jean Rondeau, vermag uns uns in die Zeit seiner Entstehung zurückversetzen.


BW 4400

Hier noch ein Interview mit dem jungen, unprätentiösen Künstler in französischer Sprache und englischen Untertiteln.

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