OSTERN – das heilige Versprechen der Mutter

Die Sternstunden der Menschheit, die Veränderung der Welt: Sie findet in unseren Herzen statt. Nur eines müssen wir dafür hergeben: Die Grenzen, die wir uns selbst gesetzt haben. Das ist das Symbol des Hasen, den wir zu Ostern verehren – ein uralter Brauch. Er bringt uns das Ei, buntgefärbt, als Verheißung unserer Wiedergeburt.

– Irina Jacobson aus „Das Leben mit der Kraft oder die Kunst, den heiligen Gral zu finden“, S. 171

Es ist für uns seit dem Beginn unserer Zeitrechnung unvorstellbar – und für unseren Verstand gerade in Bezug zum Osterfest unendlich kompliziert – ohne einen 7-Tage -Rhythmus zu leben. Doch zu Zeiten als das Leben selbst und die Göttin auf unserer Erde verehrt wurden, gab es dieses künstliche System nicht. Während ihrem Eingebundensein in die Natur und in Beobachtung des Mondlaufes war bereits jedem Kind bewusst, dass sich das Leben täglich verändern würde. Dennoch gab es einen Zyklus, der sich am Licht des Mondes orientierte, der auch heute noch etwa alle 27,3 Tage sein volles Licht zur Erde sendet. Es war ALLEN Menschen, ALLEN Wesen vollkommen klar, dass dieser Zyklus Leben schenkte. Die 13 Mondmonate waren das Versprechen des ewig sich wandelnden Lebens. Damals dauerte eine Schwangerschaft also genau 10 Monate, – 27,3 X 10 Tage -, in etwa 273 Tage. Und wenn wir es genau überlegen, sollten die Tage auch damals schon ihre Namen erhalten haben, doch in GANZ anderer Weise, als wir es uns heute vorstellen könnten. Der Sonntag z.B. war der Tag, an dem der Mond nicht zu sehen war und nur die Sonne ihr Licht auf die Erde sandte. Damals, alle 27 Tage etwa, – zu Neumond – fühlte und lebte man, dass es galt zu ruhen, da alle unsere an den Mond gebundenen Lebenskräfte dies verlangten. Sogar Kriege wurden an diesem Tag ausgesetzt. Er war heilig und ist auch heute damit noch unser eigentlicher Sonntag, an dem ALLE Arbeit ruhen sollte. Der Freitag, den wir heute in einigen Sprachen noch so benennen, war in alten Zeiten der Göttin Freya gewidmet, die als Göttin der Liebe und Fruchtbarkeit zu den obersten Göttinnen gezählt wurde. Der Vollmondtag war der Tag der Ruhe, der germanischen Göttin Ostara. Sie war die ewig lebenspendende hohe Göttin eines längst untergegangenen Kontinentes „Mu“.

In unseren alten Kinderreimen sind viel altes weibliches Wissen und Botschaften (der Göttin) enthalten. „1,2,3,4, Eckstein, alles muss versteckt sein!“ Eckstein, müsste eigentlich Eckstern heißen und ist eine Namensvariante der Externsteine, einem Heiligtum der germanischen Göttin Ostara. Ostern ist ihr heiliges Fest. Hier versteckt ein Hase Eier, als Erinnerung an das „Verstecken” des Grals im Hasesektor (der Hase ist eine Variante des Sternbildes der Jungfrau), der Zeit des Untergangs von Mu. Wie kann man altes weibliches Wissen unbeschadet weitergeben, vor der unwiederbringlichen Vernichtung durch das Patriarchat schützen? – Durch Kinderspiele, Lieder und Reime. Der Schutz der Göttin wurde so auf die Kinder übertragen und wie nebenbei auch noch wertvolles Wissen bewahrt. „Ringel, Ringel Reihen, wir sind der Kinder dreien, wir sitzen unterm Hollerbusch und machen alle husch, husch, husch.”

– Irina Jacobson aus „Das Leben mit der Kraft oder die Kunst, den heiligen Gral zu finden“, S. 213

Die Unkultur unseres begrenzten Verstandes, die wir heute „Patriarchat“ nennen, die jedoch im Eigentlichen NICHTS mit den Männern und ihren wahren, wunderbaren Eigenschaften zu tun hat, hat hier den (leider erfolgreichen) Versuch gestartet, die unbändige Lebenskraft in uns in ein Korsett von 7 Tagen zu spannen und wir leben heute – weltweit – tatsächlich in dieses unnatürliche System eingepfercht! Wie das geschehen konnte kann uns gerade das Osterfest in Erinnerung bringen, welches sich zwar in etwa am Vollmond orientiert, jedoch durch das „Hineinquetschen“ in unseren unnatürlichen 7-Tage-Wochenzyklus nun meist nicht mehr zu seinem wirklichen, naturgegebenen Zeitpunkt stattfindet. Der wahre Osterfeiertag war in diesem Jahr der 30. März – ein Dienstag!

In Griechenland und Russland wird das Osterfest erst in einer Woche gefeiert. OSTERN: Das Fest der Wiedergeburt. Das Ei, als Symbol des Lebens. Der Hase als das Symbol für den Menschen, für unser inneres und äußeres Kind, für unsere berechtigte Angst vor dem Leben in der Dualität. Und Ostern? Es IST unser heiligstes Fest, weil es das Leben und die Mutter des Lebens feiert und ehrt. Und die Religion hat genau dieses Fest okkupiert, verunstaltet, missbraucht. WO LEBEN WIR? Warum haben wir uns unser Leben, unsere Erde verderben lassen? Das Leben an sich ist heilig, ist bunt wie unsere Ostereier, ist tief und wahrhaftig, hat Substanz, ist unerschöpflich, nährt uns, wie es auch ein Ei vermag. Wer will uns diesen Reichtum nehmen? In dem Märchen „Das Hasenhüttlein” sitzt plötzlich der Fuchs auf dem Ofen des Hasenhauses und hat den Hasen vor dessen eigene Tür gesetzt, weil er sich selbst ein prunkvolles Schneehaus gebaut hatte, welches ihm im Frühjahr einfach weggeschmolzen war. Dieses Märchen war in Kleinkinderzeiten MEIN Lieblingsmärchen und nun? Nun hat sich herausgestellt, dass es mein, unser aller Lebensthema ist. Die Bilder des Märchens sprechen für sich.

Irina Jacobson aus „Das Leben mit der Kraft oder die Kunst, den heiligen Gral zu finden“, S. 311

Das Hasenhüttlein – ein russisches Märchen

Es waren einmal ein Fuchs und ein Hase. Der Fuchs wohnte in einem Haus aus Eis und Schnee, der Hase in einem Häuschen aus Stroh und Holz. Da prahlte der Fuchs gegenüber dem Hasen: „Ich habe ein helles, funkelndes Haus und du ein dunkles!“ Der Sommer kam und das Haus aus Eis und Schnee schmolz. „Häslein, lass mich ein“, bat der Fuchs den Hasen, „und wenn es nur auf den Hof wäre.“ „Nein, Fuchs, ich lasse dich nicht ein. Warum hast du mich gefoppt?“ Da bat der Fuchs noch eindringlicher, und der Hase lies ihn auf seinen Hof. Am anderen Tag bat der Fuchs wieder: „Häslein, lass mich auf dein Trepplein.“ „Nein, ich lasse dich nicht auf mein Trepplein. Warum hast du mich gefoppt?“ Der Fuchs flehte und bat, der Hase willigte ein und lies den Fuchs auf sein Trepplein. Am dritten Tag bat der Fuchs abermals: „Häslein, lass mich in dein Hüttlein.“ „Nein, ich lasse dich nicht ein. Warum hast du mich gefoppt?“ Der Fuchs flehte und bat und der Hase lies in auch in das Hüttlein. Der Fuchs kroch auf die Bank, der Hase auf den Ofen. Am vierten Tag bat der Fuchs aufs neue: „Häslein, Häslein, lass mich zu dir auf das Öfchen.“ – „Nein ich lasse dich nicht auf mein Öfchen. Warum hast du mich gefoppt?“ Der Fuchs flehte und bat und erreichte sein Ziel. Der Hase lies ihn auch auf den Ofen. Ein Tag verstrich, ein zweiter. Der Fuchs versuchte den Hasen aus der Hütte zu vertreiben. „Scher dich fort, Scheelauge! Ich will nicht mit dir leben.“ So jagte er ihn hinaus. Der Hase kauerte sich hin, weinte und schluchzte und wischte mit dem Lauf die Tränen fort.

Liefen zwei Hunde vorüber. „Wau, wau, wau! Häschen, warum weinst du?“ – „Wie sollte ich nicht weinen? Ich hatte ein Haus aus Stroh und Holz und der Fuchs hatte eins aus Eis. Der Frühling kam, dem Fuchs schmolz seine Hütte. Da hat der Fuchs sich bei mir eingeschlichen und mich vor die Tür gesetzt.“ „Weine nicht“, sprachen die Hunde, „wir werden ihn hinauswerfen.“ – „Nein, den werft ihr nicht hinaus.“ „Doch, wir werfen ihn hinaus.“ Sie liefen vor das Hüttlein. „Wau, wau, wau! Fuchs, scher dich raus!“ Der Fuchs aber antwortete vom Ofen herab:

„Wenn ich rauskomm, wenn ich rausspring, dann fress ich euch mit Haut und Haaren!“

Die Hunde bekamen es mit der Angst und liefen davon. Nun hockte das Häschen wieder da und weinte. Lief ein Wolf vorüber: „Häschen, warum weinst du?“ – „Wie sollte ich nicht weinen, grauer Wolf? Ich hatte ein Haus aus Stroh und Holz und der Fuchs hatte eins aus Eis. Der Frühling kam, dem Fuchs schmolz seine Hütte. Da hat der Fuchs sich bei mir eingeschlichen und mich vor die Tür gesetzt.“

„Weine nicht Häschen“, sprach der Wolf, „ich werde ihn hinauswerfen.“ – „Nein, den wirfst du nicht hinaus, das haben schon die Hunde versucht und nicht geschafft. Du wirst es auch nicht schaffen.“ – „Doch, ich werfe ihn heraus.“ Der Wolf lief an die Hütte und heulte mit schrecklicher Stimme: „Uüi, Uüi! Fuchs, scher dich raus!“ Der aber rief vom Ofen herab:

„Wenn ich rauskomm, wenn ich rausspring, dann fress ich dich mit Haut und Haaren!“

Der Wolf bekam es mit der Angst und lief davon. Nun saß das Häschen wieder da und weinte. Kam ein alter Bär des Wegs. „Häschen, warum weinst du?“

„Wie sollte ich nicht weinen, lieber Bär? Ich hatte ein Haus aus Stroh und Holz und der Fuchs hatte eins aus Eis. Der Frühling kam, dem Fuchs schmolz seine Hütte. Da hat der Fuchs sich bei mir eingeschlichen und mich vor die Tür gesetzt.“ „Weine nicht Häschen“, sprach der Bär, „ich werde ihn hinauswerfen.“ „Nein, den wirfst du nicht hinaus. Das haben schon die Hunde versucht und nicht geschafft, der graue Wolf hat es versucht und nicht geschafft und du wirst es auch nicht schaffen.“ „Doch, ich werfe ihn hinaus!“ Der Bär lief an die Hütte und brummte: „Rrr, rrr! Fuchs, scher dich raus!“ Der aber rief vom Ofen herab:

„Wenn ich rauskomm, wenn ich rausspring, dann fress ich dich mit Haut und Haaren!“

Der Bär bekam es mit der Angst und lief davon. Wieder hockte das Häschen da und weinte. Kam ein Hahn des Wegs, trug eine Sense. „Kikeriki, Häschen, warum weinst du?“ „Wie sollte ich nicht weinen, lieber Hahn? Ich hatte ein Haus aus Stroh und Holz und der Fuchs hatte eins aus Eis. Der Frühling kam, dem Fuchs schmolz seine Hütte. Da hat der Fuchs sich bei mir eingeschlichen und mich vor die Tür gesetzt.“ Gräme dich nicht, Häschen. Den Fuchs werfe ich dir hinaus. „Nein, den wirfst du nicht hinaus. Das haben schon die Hunde versucht und nicht geschafft, der graue Wolf hat es versucht und nicht geschafft, der alte Bär hat es versucht und nicht geschafft, und du wirst es schon gar nicht schaffen.“

„Doch, ich werfe ihn hinaus.“ Der Hahn lief an das Hüttlein.

„Kikeriki! Ich habe rote Stiefel an. Ich bin ein starker Sensenmann.

Jetzt komm ich heran, um den Fuchs zu versohlen und vom Ofen zu holen.“

Der Fuchs hörte das, erschrak und sagte: „Ich ziehe mich nur an.“ Wieder krähte der Hahn.

„Kikeriki! Ich habe rote Stiefel an. Ich bin ein starker Sensenmann.

Jetzt komm ich heran, um den Fuchs zu versohlen und vom Ofen zu holen.“

Der Fuchs sagte: „Ich ziehe nur den Pelz über.“ Da krähte der Hahn zum dritten mal.

„Kikeriki! Ich habe rote Stiefel an. Ich bin ein starker Sensenmann.

Jetzt komm ich heran, um den Fuchs zu versohlen und vom Ofen zu holen.“

Der Fuchs bekam einen Schreck, sprang vom Ofen herab, klemmte den Schwanz zwischen seine Beine und lief davon. Das Häschen und der Hahn aber zogen zusammen und lebten in Frieden bis an ihr Ende.

So ist es, wenn man die Schöpfung verbessern will, glaubt, es „besser” als die Mutter zu wissen. Moses teilte das MEER korrekt in zwei Teile. ALLES braucht SEINEN Platz, nicht wahr? Oben und unter, gut und schlecht! So wolltest Du es, stimmt‘s? MANN kann die Schöpfung nicht verbessern…: Sie IST, hörst Du? Und nun BIST Du an Deiner eigenen Ordnung gescheitert, vollkommen erschöpft verloschen…. Wir können die Kräfte nicht in eine Form bringen, wir dürfen auch die Liebe nicht „definieren”, wir können die Zeit nicht im Zaum halten, weil wir sonst mit diesen Kräften niemals erfahren werden, was es heißt zu LEBEN. Wenn wir schon vorher ein Bild, einen Plan von allem, was ist, IN uns erzeugen, können wir das Leben DRAUSSEN nicht mehr schauen, brauchen eine Brille, Krücken, Operationen, Krankheiten, Tod… Das Leben IST unerschöpflich, grenzenlos, chaotisch und dennoch SINNVOLL, WEIL es LEBT. Jeden Moment, jeden Augenblick wird die Schöpfung neu geboren (du ja immerhin auch), KANNST du das endlich NEHMEN? KANNST DU die ECHTE FÜLLE annehmen, WILLST DU, der du an den unerschöpflichen Brunnen des Lebens gestellt wurdest, endlich reines Wasser trinken, aus den immer neuen Quellen des Lebens?

– Irina Jacobson aus „Das Leben mit der Kraft oder die Kunst, den heiligen Gral zu finden“, S. 294-95

Wir können gespannt sein auf alles, was wir in den kommenden Jahren wiederentdecken werden. Wenn wir tatsächlich wieder im Einklang mit dem Leben und mit unserer Mutter leben wollen, wird sich auch unser Verhältnis zur Zeit grundlegend ändern müssen. Auch DAS bedeutet OSTERN.

Ostern

Unserem Osterfest liegt ein sehr weit in die Geschichte der Menschheit zurückreichendes Brauchtum zu Grunde. Den Sternenhimmel und den steten Wechsel des Mondes beobachtend, feierten Menschen bereits in Urzeiten das Ende der Winterzeit am Vollmond nach der Tag- und Nachtgleiche im Frühjahr. Die germanische Göttin der Morgenröte Ostara steht allerdings nur in wenigen Sprachen als mögliche Namenspatronin dieses Frühlingsfestes. Ostern war und ist für viele Völker ein Fest des Lebens, ein verheißungsvolles Fest der Wiedergeburt. Oft wurde dieser Zeitpunkt daher als Beginn eines neuen Jahres angesehen, von dem man hoffte, dass Plagen und Not an ihm vorübergehen (aramäisch: Pascha – sprich pas-cha) würden, wenn man den Göttern Opfer brächte. So klingt in vielen Sprachen das Osterfest ähnlich dem aramäischen Wort für „vorübergehen“. Wie man sich vorstellen kann, wurde bald deutlich, dass die Götter mit geringen Opfern nicht zufrieden schienen, weil trotz vieler Gaben dennoch Not und Krankheit auftraten und so wurden die Opfergaben immer kostbarer, um in dem Glauben zu gipfeln, dass das Leben der schönsten Tiere wohl genügen sollte. In der Genesis lesen wir sogar von verlangten Menschenopfern: „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und gehe hin in das Land Morija und opfere ihn daselbst zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde“ (Moses 1; 22:2). Obwohl sich in dieser Geschichte von Abraham und seinem Sohn Gott am Ende gnädig zeigt, verlangt er dennoch das Blut eines Stieres zu seiner Genugtuung. In jüdischer Tradition wird Pessach seit langem zum Gedenken an die Befreiung Israels aus der Sklaverei gefeiert, jedoch liegt dem Zeitpunkt dieses Festes ursprünglich die geglaubt notwendige Opferung für das neue Jahr zu Grunde. Dass sich die Auferstehung des größten Lehrers der Menschheit, Jesus, gerade zu diesem tief in den Völkern verwurzelten heidnischen Fest ereignete, war kein Zufall. Die Verheißung, Gott durch ein Menschenopfer für immer beschwichtigt zu haben und somit der Erlösung von allen Sünden sicher sein zu können, ist noch heute, in einer Zeit von der wir annehmen aufgeklärt zu sein, wichtigster Bestandteil des christlichen Glaubens. Dass tatsächlich ein Menschenopfer notwendig wäre, um den Schöpfer des Lebens zu versöhnen, ist mit dem noch heute legitimen, jedoch vergeblichen Versuch Frieden durch Kriege zu schaffen vergleichbar. Dass man jedes Leid, alles Unglück und jede Krankheit ebenso als unseren Versuch ansehen kann, Opfer bringen zu müssen, mag unwahrscheinlich klingen, doch hängt weitaus mehr, als wir uns vorstellen können, eng mit unserem seit Urzeiten festgefügten Gottesbild zusammen. Nicht zufällig halten wir gerade mit unseren hohen Festen auch heute noch an heidnischem Glauben und dessen Bräuchen fest. Das traditionelle Osterlamm und die alljährliche Weihnachtsgans sowie der subventionierte Fleischkonsum unserer Überflussgesellschaft sind weiterhin unsere selbstverständlichen „Opfergaben“ an einen unersättlichen Gott. Es ist kein Zufall, dass dieses Buch zu Beginn an diesen hohen religiösen Feiertag erinnert, weil wir lernen können hinzuschauen, um uns darüber im Klaren zu sein, was wir tun. Dabei ist es unerheblich, ob wir an diesen oder anderen Tagen in die Kirche gehen oder nicht, weil wir dennoch zum Fest der Liebe oder zur Feier der Auferstehung oder einfach in kulinarischer Erwartung am endlosen Blutvergießen teilhaben.

– Irina Jacobson: „Die Einheit des Lebens„, Seite 12-13

Den zweiten, weiterführenden Beitrag über Ostern findest du hier: „Ostermon(d)tag“.

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