Warum? – ein ernstes Gespräch.

Von nun an höre nur die STIMME FÜR GOTT und für dein SELBST, wenn du dich von der Welt zurückziehst, um statt ihrer die Wirklichkeit zu suchen. ER wird deine Bemühung lenken, indem ER dir genau sagt, was du tun sollst, wie du deinen Geist lenken und wann du in Schweigen zu IHM kommen sollst, um IHN um SEINE sichere Leitung und SEIN sicheres WORT zu bitten. SEIN ist das WORT, das GOTT dir gab. SEIN ist das WORT, das du zu deinem eigenen wähltest.

— EKIW: Epilog: 3: 2-5

Gestern hatte ich ein längeres Gespräch mit einem weisen Freund (BW 5100) über diesen Blog, seine vielen Tabellen voll wertender Zahlen und unserer Aufgabe nicht zu urteilen, sondern in uns selbst die Wahrheit zu finden. Aus dieser Perspektive wird dieser Blog einige Fragen aufwerfen, wenn nicht gar befremden. Ich selbst lese kaum in Blogs. Da ich bisher vor allem über das Schreiben meiner Bücher zu neuen Erkenntnissen gekommen bin, hilft mir diese ungewohnte und neue Ausdrucksform, in einer unerwarteten Weise, Antworten zu finden. Dass ich einmal „Bloggerin“ sein könnte, den Antworten eines Pendels trauen würde, spirituelle Übungen diszipliniert zu Ende führen und mir einen klareren Kontakt zu meiner geistigen Führung wünschen würde, Bewusstseinswerte in meinen Büchern und auf diesem Blog ohne Zweifel veröffentlichen würde, ja, sogar dass ich Pädagogin und Musikerin sein könnte: All das habe ich mir niemals vorstellen können. Heute fühlt sich all das selbstverständlich für mich an. Doch wenn ich allein den Umstand, dass ich mich auf die „Aussagen“ eines Pendels verlasse mit meinen eigenen, 25-jährigen Augen ansähe: Ich würde einfach nur abwinken! Und warum würde ich es tun? Weil wir in unserer Welt nur dem glauben sollen, was eine auf die Materie ausgerichtete Wissenschaft erlaubt. Auch ich habe eine solche Schulbildung „genossen“ und ich wollte allerdings wirklich dazu beitragen, dass diese, unsere Welt liebevoller und vor allem eine Welt des Friedens wird. Das sind hehrere Wünsche. Inzwischen sind viele Jahre vergangen, die Welt vor meinen Augen hat sich radikal gewandelt, doch ich stehe noch heute zu ihnen. Man könnte sagen, dass ich nach dem Sinn unseres irdischen Lebens fragte und ihm täglich suche gerecht zu werden.

Aus spiritueller Sicht leben wir in einer irrealen Welt, weil es eine Welt der Trennung von allem und jedem ist. Dass ich unter diesen Umständen, denen wir uns alle gegenüber sehen, heute jener anderen Sicht vertraue, habe ich dem „Ein Kurs in Wundern“ zu verdanken. Interessanter Weise hat der Pionier des Bewusstseinforschung, Dr. David Hawkins, ohne den diese Blog undenkbar wäre, innerhalb seiner Forschungen auch diesen Kurs mit deutlich positiven Ergebnissen getestet. Der Kurs sagt uns im 365 Übungen umfassenden Übungsbuch mit der Übung 32:

 Ich habe die Welt erfunden, die ich sehe.

Weiter möchte ich nun aus meinem Buch „Denke es dir, aber richtig“ den Abschnitt zitieren, der direkt auf diese Aussage und die oben erwähnten Forschungen Hawkins eingeht:

Diese Aussage mag uns unwirklich erscheinen, weil wir sicher davon ausgehen, dass alles was wir sehen für jeden von uns vollkommen gleich wäre in der Annahme, die Welt würde unabhängig von uns existieren. Doch wenn wir ehrlich zu uns sind, wird uns klar, dass wir alles in unserem Leben nach unseren eigenen Wertmaßstäben beurteilen. Nicht umsonst sagen wir deshalb, dass jeder Mensch seine eigene Wahrheit hat. Die graduellen Unterschiede unserer Wahrnehmungen können bei gleichen Gegebenheiten so gravierend sein, dass ihr Spektrum und damit unsere emotionale Reaktion von destruktiv über neutral bis hin zu positiv reichen kann. Wenn wir die wissenschaftlich fundierten Forschungen des Arztes und Mystikers Dr. David R. Hawkins anschauen, erkennen wir, die wir für alle unbequemen Wahrheiten sofort untrügliche „Beweise“ einfordern, dass jeder Mensch die Welt immer seines subjektiven Bewusstseins gemäß erfahren wird, welches innerhalb des von mir erwähnten Spektrums in einer klar definierten Skala einstufbar ist. Es ist einmal der Beweis, dass es niemals gelingen kann, die Welt objektiv zu erkennen, erklärt aber auch, dass der Menschheit mit ansteigendem Allgemeinbewusstsein ein friedlicheres, auf das Wohl aller ausgerichtetes Leben möglich ist. Darüber hinaus sind Hawkins Forschungen für uns interessant, weil er unter anderem mit einer Gruppe von Kursschülern arbeitete, die 11 Wochen lang konsequent die täglichen Übungen durchführten, wobei alle Teilnehmer bereits nach dieser kurzen Zeit der Geistesschulung auf negative Umwelteinflüsse nicht mehr wie allgemein erwartet geschwächt reagierten. Somit haben wir persönlich und auch als Menschheit die Option, unser Bewusstsein in relativ kurzer Zeit durch konkrete Schulung anzuheben und damit unser Leben zu verbessern.

Irina Jacobson: „Denke es dir – aber richtig„: S.24/25

War es „nur“ ein Zufall, dass ich genau beim Schreiben jenes Buches, welches allen seinen Lesern den „Ein Kurs in Wundern“ mit vielen Originalzitaten ans Herz leg, den Forschungen David Hawkins begegnete? Sicher nicht. So ungewöhnlich es klingen mag, wurde ich offensichtlich zu ihnen geführt. Hawkins ist 2012 verstorben und seine Forschungen sollen, wie ich zu verstehen beginne, scheinbar fortgeführt werden. Mir ist niemand bekannt, der momentan eine ähnliche Arbeit in diesem so wichtigen Bereich tut. Mittels der Bewusstseinsforschung kann man der Wahrheit auf sehr einfache Weise nahe kommen: Alle Werte unterhalb von BW 500 liegen eindeutig im Bereich der Fremdbestimmung durch unser Ego. Es kann eine sehr inspirierende Welt sein, die uns das Ego bietet, weil es uns so viel Interessantes im Außen anbietet. Wenn wir uns die großen Denker und Forscher unserer Welt ansehen, sind und waren sie zu großer Zahl diesen Verführungen erlegen. Im Beitrag über den bereits Hawkins sehr denkwürdigen Bewusstseinswert „BW 499: die unsichtbare Grenze…“ kann man nur über die sehr lange, und gleichzeitig unvollständige Liste der angeführten Namen staunen.

Sollten die vielen niedrigen Bewusstseinswerte uns nun dazu veranlassen, Personen zu verurteilen? Natürlich nicht! Sie handeln und handelten, wie jeder von uns, nach ihrem freien Willen und werden die Früchte ihres Wirkens erfahren. Doch Informationen über die Funktionsweise unseres Bewusstseins, seinen Bezug zu unserem Denken klarzustellen, halte ich für eine liebevolle Möglichkeit, Menschen auf ihrer Suche nach Glück, Frieden und Liebe zu unterstützen. „Bewusstsein“ ist in unsere Welt ein Begriff, den man angeblich nicht klar definieren kann. Doch wenn man diesem Wort aufrichtig „zuhört“, ist es ganz einfach zu erklären: Gott ist nur Liebe und hat uns nach seinem Ebenbild erschaffen. So zeigt unser Bewusstsein nur an, in wieweit wir uns bewusst sind, dass wir Liebe sind. Bewusstsein ist Liebe. Wenn das Bewusstsein, also die Liebe Gottes unendlich ist, so sind die hier in Relation gesetzten niedrigen Zahlenwerte ein Wegweiser für den vor uns liegenden Weg. Niemand wird darum mit einem sogenannten „hohen“ Bewusstsein hausieren gehen, weil gerade er es ist, der versteht und sicher weiß, dass auch all unsere Zahlen am Ende nur „Schall und Rauch“ sind (frei nach J.W.von Goethe).

Diese Gedanken zu teilen, war mir ein Bedürfnis und darum möchte nicht versäumen, mich an dieser Stelle endlich für die große und wertvolle Unterstützung bei all meinen irdischen und geistigen Helfern zu bedanken, ohne die dieser Blog niemals entstanden wäre. Die Idee, das, wie ich finde, gelungene Design, die von mir genutzte Technik, all die Fragen an mich, die ich nie gestellt hätte und die vielen aus mir heraussprudelnden Inspirationen sind das Ergebnis einer, so wie ich es spüre, geführten Zusammenarbeit. Ohne all die Impulse, Fragen und Anregungen wäre der Blog nicht, was er ist –

DANKE.

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